Der neugewählte Vorstand der Ostalb-SPD
Mögglingen - Der jüngste Kreisparteitag der SPD-Ostalb hat einen neuen Vorstand gewählt. Die Delegierten wählten in der TVM-Halle in Mögglingen den bisherigen Vorsitzenden, Jakob Unrath (Mögglingen), mit 94% erneut in dieses Amt. Seine Stellvertreter sind der SPD-Bundeskandidat für den Wahlkreis Schwäbisch Gmünd, Tim Luka Schwab und die Stadträtin aus Aalen, Petra Pachner. Als Schatzmeisterin bestätigt, wurde Christina Pippert (Heuchlingen) mit 98%, Rolf Voigt (Lorch) als Pressesprecher mit 95% und Angelika Möricke (Oberkochen) mit 99%. Als Beisitzer gehören dem Vorstand an: Marlies Büker (Abtsgmünd), Helmut Gentner (Aa-Dewangen), Hati Hatam (AA-Wasseralfingen), Dr. Carola Merk-Rudolph (Bopfingen), Ulrike von Streit (Schwäbisch Gmünd), Eva-Maria Markert (Aalen), Simon Janot (Aalen), Klaus Causemann (Schwäbisch Gmünd), Layla Liebe (Essingen).
Die SPD-Bundestagsabgeordnete Leni Breymaier sprach in ihrem Grußwort über die Situation nach dem Ampel-Aus in Berlin und attackierte den früheren Finanzminister Christian Lindner scharf. Die FDP sei nie in Regierungsverantwortung angekommen und habe diese Arbeit leider größtenteils als Blockade und das Aufschieben wichtiger Gesetze verstanden. Tamara Hübner, die 1. Bevollmächtigte der IG-Metall, und der Mögglinger Bürgermeister Adrian Schlenker sprachen ihren Grußworten der SPD einen Dank für ihre wichtige Rolle in der Parteienlandschaft zur Stärkung der demokratischen Mitte aus.
Inhaltlich betonte der neue SPD-Kreisvorsitzende, dass die SPD eng an der Seite der arbeitenden Bevölkerung stehe und die Gewerkschaften im anstehenden Kampf gegen Arbeitsplatzabbau, etwa bei Bosch in Schwäbisch Gmünd, unterstützen wolle. „Auch im Wahlkampf werden den sozialen Zusammenhalt, statt das Modell der politischen Mitbewerber von Spaltung, Geiz und Neid in den Vordergrund stellen“, so Unrath. Die SPD-Kreistagsfraktionsvorsitzende, Dr. Carola Merk-Rudolph, erläuterte die schwierige Situation vor der, der Ostalbkreis stehe. "Die SPD-Fraktion sei sich ihrer Verantwortung um die Finanzen des Landkreises bewusst. Pauschale Kürzungen lehne man ab und werde die Vorschläge der Landkreisverwaltung genau prüfen.