SPD-Ostalb: Zuverlässigkeit muss bei der Bahn im Mittelpunkt stehen

Veröffentlicht am 27.10.2026 in Kreisverband

Die angekündigten Änderungen zum neuen Fahrplan im Fern- und Regionalverkehr auf der Remsbahn stoßen bei der SPD-Ostalb auf Kritik.

Die Streichung von IC-Verbindungen zwischen Nürnberg und Karlsruhe bedeutet aus Sicht der SPD einen schweren Schlag für die Region Ostwürttemberg. Eine gute und sinnvolle Verbindung sei nun weg und komme vermutlich nicht zurück. Die Absicht, daraus einen Erfolg konstruieren zu wollen, sei Sand in die Augen der Pendlerinnen und Pendler gestreut. „Der Landrat ist zu Recht sauer, seine Analyse ist die Realität und keine Schönfärberei aus Stuttgart“, so SPD-Kreisvorsitzender Jakob Unrath.

Die SPD fordert, das neue Konzept mit dem RE1 bis Crailsheim und dem künftig in Aalen endenden MEX13 müsse jetzt wenigstens mehr Stabilität in den Betrieb bringt. Darauf müssten sich alle Akteure konzentrieren“, so die SPD-Ostalb weiter.

Der Lorcher Stadtrat und Bahnexperte Thorsten Fritz ergänzt:

„Die Neuordnung bedeutet insbesondere für Fahrgäste aus Ellwangen eine Reduzierung der direkten Verbindungen nach Stuttgart. Wenn aber durch eine klarere Betriebsstruktur Verspätungen und Zugausfälle reduziert werden können, wäre das für viele Pendlerinnen und Pendler ein spürbarer Fortschritt. Am Ende zählt für die Fahrgäste, dass der Zug zuverlässig kommt und die Anschlüsse funktionieren. Die SPD-Ostalb fordert nun eine enge Begleitung der Fahrplanumstellung und eine transparente Auswertung der Auswirkungen auf Fahrgäste, Pendlerinnen und Pendler sowie die wirtschaftsstarke Region Ostwürttemberg.

Kreisvorsitzender Jakob Unrath abschließend:

„Die Menschen entlang der Remsbahn erwarten keine Schönfärberei, sondern verlässliche Mobilität. Wir werden genau beobachten, ob die neuen Strukturen tatsächlich zu mehr Pünktlichkeit und Stabilität führen, wie angekündigt. Sollte sich zeigen, dass Verbindungen fehlen oder Fahrgäste benachteiligt werden, muss nachgesteuert werden.“

 

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